Meißendorf — Der Höhenflug geht weiter
Der SV Meißendorf kam, sah und ging wieder! So kann man das Freitagsspiel im Heisterkamp unter Flutlicht am besten beschreiben.
Die Eintracht aus Bleckmar setzt ihren Höhenflug fort und schlägt den Tabellenachten verdient mit 4:0 (3:0).
Zum Spielverlauf. Wieder einmal erwischen die Bleckmarer einen gelungenen Start. Nach nicht einmal fünf Minuten heißt es 0:1 aus Meißendorfer Sicht. Und so ist es passiert: Matze knallt den Ball per Volley aus gut und gerne anderthalb Metern (!) an die Latte, der Ball springt von dort zu Manuel, der per Kopf zur Führung einnickt. Ein kurioses Tor.
Die Bleckmarer spielen von dort an gewohnt stark auf und beherrschen den Gegner rigoros. Nach einer knappen Viertelstunde heißt es dem Spielverlauf entsprechend dann auch 2:0. Mittelfeldmotor Felix haut den Ball aus 20 Metern in die Maschen. Sein 1. Tor für die Eintracht.
Bleckmar auf dem Weg zum nächsten Heimsieg, doch noch gibt sich Meißendorf nicht geschlagen. Vor allem die quirligen Angreifer sorgen ab und an für Furore. Doch die Abwehr steht bombensicher. Außen die zweikampfstarken Verteidiger Philip und Matze Ebeling und in der Mitte der härteste Türsteher Bleckmars: Dieter. Heute nur für Stammgäste!
Doch die Eintracht kann nicht nur hervorragend verteidigen, auch die Offensive lässt sich an diesem sommerlichen Abend nicht lumpen. In der 41. Minute springt Matze nach gefühlvoller Marvin Ecke am höchsten und köpft den Ball aus kurzer Distanz zum 3:0 Halbzeitstand ein.
Die 2. Halbzeit beginnt wie die erste geendet hat. Bleckmar dominant und die Meißendorfer abwartend. Warten mussten sie dann allerdings nicht lange. Der eingewechselte Marc trifft nach schöner Ablage von Matze nach gut einer Stunde zum 4:0. Die Eintracht setzt ihr Spiel danach souverän fort, ein weiteres Tor bleibt ihnen jedoch vergönnt. Nichtsdestotrotz haben die Zuschauer am Freitag ein schönes Fußballspiel gesehen, das Lust auf mehr macht.
Die Truppe von Trainer Olaf Zeuch begeistert zur Zeit jung und alt. Man darf jetzt nur nicht nachlassen und muss weiter konzentriert arbeiten. Denn wie auch schon Andy Brehme erkannte: “Uns steht ein hartes Programm ins Gesicht!”
Text: Matze Stahlmann




